Fliesengeschäft schreibt rote Zahlen
Villeroy & Boch verkauft Boch Frères komplett

Villeroy & Boch hat den Fliesengroßhandel Boch Frères vollständig an den zur französischen Saint- Gobain-Gruppe zählenden Baustoffhandel Point P. verkauft.

HB METTLACH/SAAR. Wie der Keramikspezialist mitteilte, sind mit dem Verkauf der letzten 18 nun alle 33 Filialen abgegeben worden. Hintergrund sei eine strategische Partnerschaft mit der Gruppe Saint Gobain, die zu einer deutlichen Ausweitung der Geschäftsbeziehungen beider weltweit agierenden Unternehmen führe.

Boch Frères erreichte im vergangenen Jahr mit 326 Beschäftigten einen Umsatz von 77 Millionen Euro, davon ein Drittel mit der Marke Villeroy & Boch. Villeroy & Boch hatte im ersten Halbjahr 2004 insgesamt bei Umsatz und Gewinn kräftig zugelegt. Der Gewinn vor Steuern (EBT) schnellte um 39,2 Prozent auf 7,1 Millionen Euro in die Höhe, der Umsatz stieg um 5,9 Prozent auf 502,9 Millionen Euro. Die Ertragszuwächse beschränkten sich jedoch auf die Felder Bad und Küche sowie Tischkultur. Das Fliesengeschäft steckte weiter in roten Zahlen. Villeroy & Boch beschäftigt weltweit rund 10 750 Mitarbeiter.

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