Floriende Auslandsgeschäfte
Miele startet durch

Beim Haushaltsgerätehersteller Miele purzeln dank florierender Auslandsgeschäfte und der neu erwachten Kauflust der Verbraucher die Rekorde. Weit über die Hälfte der Erlöse seien außerhalb Deutschland erzielt worden, hieß es.

HB DÜSSELDORF. Miele habe im Geschäftsjahr 2006/07 (zum 30. Juni) mit 2,74 (2,54) Mrd. Euro den höchsten Umsatz seiner mehr als 100-jährigen Geschichte verzeichnet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Gütersloh mit. Erstmals konnte der Konzern zudem mehr als drei Mill. Elektro-Großgeräte absetzen. Dank des Wachstums konnten zudem fast 1000 Stellen geschaffen werden.

Zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell keine Angaben. Ein Firmensprecher sagte lediglich, er sei „auskömmlich“.

Miele blickt nun auch optimistisch in die Zukunft: Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz weiter steigen. In Deutschland und anderen europäischen Ländern wendeten sich die Verbraucher verstärkt von Billig-Produkten ab und griffen wegen des Aufschwungs verstärkt zur „Premium-Marke“ Miele, teilte der Konzern mit. Auf dem Heimatmarkt verzeichnete Miele ein Umsatzplus von 2,5 Prozent. Im Ausland kletterte der Umsatz um zehn Prozent. Vor allem in Russland und osteuropäischen Ländern sei die Nachfrage gestiegen. Insgesamt seien mehr als 70 Prozent der Erlöse außerhalb Deutschlands erzielt worden.

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