Flüssiggas-Geschäft in USA wird abgegeben
Air Liquide verkauft Messer-Griesheim-Teile

Der weltgrößte Gasproduzent Air Liquide hat im Rahmen der Übernahme des Gasgeschäfts der deutschen Messer Griesheim das Flüssiggas-Geschäft in den USA verkauft.

HB PARIS. Im Zusammenhang mit Kartellauflagen bei der Übernahme von Industriegasgeschäften der Messer Griesheim habe der Konzern sechs Flüssiggasgeschäfte in den USA an die Tri-Gas Inc, eine Tochter der Nippon Sanso, verkauft, teilte der französische Branchenprimus am Dienstag mit. Die Verkaufssumme betrage 155 Mill. Dollar. Der Umfang der abgegebenen Geschäfte entspreche etwa 60 Mill. Dollar an Umsätzen in den USA. Verkauft würden vor allem Vertriebsaktivitäten und Produktionen bei Flüssiggasen und Verträge zur Vor-Ort-Erzeugung im Süden und Westen der USA. Die Einnahmen aus den Verkäufen würden in die Bilanz 2004 einfließen.

Messer hatte seine Landesgesellschaften in Deutschland, Großbritannien und in den USA für rund 2,7 Mrd. € an Air Liquide verkauft. Die US-Kartellbehörde FTC hatte der Übernahme im April zugestimmt, nachdem Air Liquide den Verkauf von Teilen des US-Geschäfts zugesagt hatte. Die Auflagen waren nach Angaben der FTC notwendig, um Wettbewerbsbeeinträchtigungen auf den Märkten für flüssigen Stickstoff, flüssigen Sauerstoff und flüssiges Argon zu verhindern.

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