Flughafen Frankfurt zahlt
Ticona siedelt in Industriepark Höchst um

Das Chemiewerk Ticona in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens zieht von Kelsterbach in den Industriepark Frankfurt-Höchst. Diese Entscheidung traf der US-Konzern nach Angaben der Betreibergesellschaft des Industrieparks infraserv vom Freitag.

dpa-afx FRANKFURT. Der Flughafenbetreiber Fraport zahlt für die Verlagerung der Celanese-Tochter Ticona 670 Mill. Euro. Als neuer Standort war auch der Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden im Gespräch gewesen.

Ticona-Geschäftsführer Joachim Gersdorf sagte, bei der Verlagerung würden rund 100 der 380 Arbeitsplätze in der Produktion wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen seien aber nicht geplant. Die Produktion in Höchst solle 2011 aufgenommen werden. Dafür will der Hersteller von Spezialkunststoffen eine Produktionskapazität von 170 000 Tonnen jährlich beantragen. Am jetzigen Standort Kelsterbach werden 110 000 Tonnen produziert. Zu den Kosten des Umzugs machte Gersdorf keine Angaben. Er verwies darauf, dass die Planungen noch liefen.

Nach Angaben von Gersdorf hatten sich rund 50 Standorte um die Ticona-Ansiedlung beworben. Die langwierigen Gespräche über die Produktionsanforderungen von Ticona seien ein "Fitnessprogramm für die Standorte" gewesen.

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