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Virgin bestellt bei Boeing und gibt Airbus einen Korb

Rückschlag für den Airbus A350: Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat beim US-Flugzeugbauer Boeing 15 Maschinen des Konkurrenzflugzeugs 787-9 für bestellt. Der Milliardenauftrag enthält zudem Optionen auf acht weitere Maschinen des Typs und 20 zusätzliche vom Typ 787. Für Airbus blieben nur warme Worte.

HB NEW YORK. Ungeachtet des Großauftrags an Boeing hat Virgin Atlantic ihr Interesse an dem neuen Airbus-Modell A350 bekräftigt. Sollte sich der A350 als spritsparender erweisen als die bestellten 787-Dreamliner von Boeing, könnte die britische Gesellschaft die Airbus-Maschinen kaufen, sagte deren Besitzer Richard Branson am Dienstag.

Zuvor hatte Boeing bekannt gegeben, Virgin Atlantic habe 15 Maschinen des Mittelstreckenflugzeugs 787-9 bestellt. Das Geschäft habe nach Listenpreis ein Volumen von etwa 2,8 Mrd. Dollar. Der Auftrag enthält zudem Optionen auf acht weitere Maschinen vom Typ 787-9 und 20 zusätzliche vom Typ 787. Dies ist laut Boeing die bisher größte 787-Bestellung aus Europa. Virgin Atlantic sprach von einem Gesamt-Auftragsvolumen von bis zu acht Mrd. Dollar. Mit dem mittelgroßen 787-Dreamliner macht Boeing seinem europäischen Erzrivalen Airbus und dessen Konkurrenz-Modell A350 zu schaffen.

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