Flugzeugbau
Weitere Airline ordert Boeings "Sparvogel"

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat beim US-Flugzeugbauer Boeing zehn Maschinen des Mittelstrecken-Modells B 787 "Dreamliner" bestellt.

HB SEOUL. Zudem hat sich Korean für weitere 10 Maschinen des Typs, der Ende April der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, eine Option gesichert. Die Flugzeuge sollen veraltete Airbus-Jets des Typs A 300 ersetzen und zwischen 2009 und 2011 ausgeliefert werden.

Der Listenpreis der zehn "Dreamliner" beträgt 1,3 Mrd. Dollar. Allerdings sind im Flugzeugbau beträchtliche Rabatte an der Tagesordnung. Mit der Order von Korean Air kann Boeing 193 feste Bestellungen für die B 787 vorweisen. Damit hinkt man den eigenen Zielen hinterher: Eigentlich wollten die Manager in Seattle bereits Ende 2004 Bestellungen für mehr als 200 Maschinen in den Büchern haben.

Boeing verfolgt mit dem "Dreamliner"-Konzept einen anderen Ansatz als Airbus: Der US-Konzern geht davon aus, dass Fluggesellschaften künftig eher kleinere Flugzeuge für Direktverbindungen benötigen anstatt Riesenjets wie die doppelstöckige A 380. Dabei verspricht Boeing, dass die B 787 durch leichtere Materialien pro Passagier deutlich weniger Treibstoff verbraucht als vergleichbare Jets und daher erheblich kostengünstiger zu betreiben ist. Airbus hat inzwischen ein Pendant zur B 787 angekündigt, den A 350.

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