Flugzeugbauer
Airbus braucht Milliarden-Kapitalerhöhung

Schlechte Nachrichten bei Airbus: Der europäische Flugzeugbauer braucht nach eigenen Angaben von seinem Mutterkonzern EADS eine Kapitalerhöhung um zwei Milliarden Euro.

HB PARIS. "Die Ausgaben für laufende Programme liegen bei den nationalen Gesellschaften, die Gewinne landen bei der Airbus-Gruppe. Das hat zu einem Ungleichgewicht in der Bilanz geführt", erklärte ein Airbus-Sprecher am Freitag die Notwendigkeit des Schritts. Dazu soll Airbus France auf die Airbus Holding verschmolzen werden.

Die Strukturen der Landesgesellschaften in Deutschland, in Spanien und in Großbritannien blieben unverändert. Auch dort müsse aber die Bilanzstruktur wiederhergestellt werden, was in den nächsten Monaten geschehen werde. Einem Bericht der Zeitung "Les Echos" zufolge brauchen Airbus France 1,2 Mrd. Euro, Airbus Deutschland 800 Mio. und Airbus UK 600 Mio. Euro, weil das Eigenkapital bei ihnen negativ sei.

Airbus leidet unter steigenden Kosten, der verzögerten Auslieferung seines Großraumflugzeugs A380 und dem starken Euro im Vergleich zum Dollar, in dem die Flugzeugbranche abrechnet.

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