Flugzeugbauer
Bombardier streicht 3000 Stellen

Bombardier steckt immer tiefer in Problemen: Der Luftfahrt- und Bahntechnikkonzern streicht nach einem fast völligen Auftragseinbruch im Flugzeuggeschäft erneut Tausende von Stellen.

HB MONTREAL/BELFAST. In Europa sollen allein knapp 1 000 Stellen im nordirischen Belfast wegfallen. Insgesamt würden weitere etwa 3 000 Jobs und damit nochmals rund zehn Prozent der Arbeitsplätze im Flugzeugbau abgebaut, teilte das kanadische Unternehmen in Montreal mit. Bereits Anfang Februar hatte Bombardier in der Sparte fast 1 400 Jobs gestrichen.

Die weltweite Wirtschaftskrise hat besonders das Geschäft mit Geschäftsflugzeugen, bei denen sich Bombardier als Marktführer sieht, völlig zusammenbrechen lassen. Im Ende Januar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal verzeichnete die gesamte Bombardier-Flugzeugsparte unter dem Strich gerade mal sechs Neubestellungen im Vergleich zu 213 ein Jahr zuvor. Für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 (31. Januar) rechnet der Konzern bei Business-Jets mit 25 Prozent weniger Auslieferungen.

Der Überschuss stieg dank der Bahntechnik sowie des noch hohen Auftragsbestands und durch Sondereffekte im vierten Geschäftsquartal um 41 Prozent auf 309 Mio. Dollar (232 Mio Euro). Der Umsatz legte leicht um drei Prozent auf 5,4 Mrd. Dollar zu.

Im gesamten Geschäftsjahr 2008/2009 erreichte Bombardier unter dem Strich erstmals einen Gewinn von knapp über einer Milliarde Dollar - mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte um fast 13 Prozent auf 19,7 Mrd. Dollar.

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