Flugzeuge bleiben unten
Brandursache bei Dreamliner noch nicht gefunden

Die Ursache für den Brand an dem neuen Langstreckenflugzeug 787 ist weiter unklar. Und solange dies so ist, will der Hersteller Boeing auch keine weitere Maschine abheben lassen.
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HB ATLANTA. Der US-Flugzeugbauer Boeing lässt seinen neuen Langstreckenflieger 787 am Boden. Die Ursache für den Brand in der vergangenen Woche sei noch nicht gefunden, teilte der Airbus-Rivale am Dienstag mit. Eine der sechs Maschinen umfassenden Testflotte musste nach dem Brand notlanden. Noch gebe es keine Entscheidung darüber, wann die Testflüge wieder aufgenommen würden, hieß es weiter.

Damit ist auch unklar, inwieweit die geplante Erstauslieferung im ersten Quartal des kommenden Jahres an die japanische All Nippon Airways gefährdet ist.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA genehmigte Boeing unterdessen der Mitteilung zufolge, zwei Maschinen des Typs aus South Dakota und Kalifornien zurück nach Seattle zu fliegen. Boeing liegt mit der 787 bereits fast drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Insgesamt liegen etwa 850 Bestellungen vor. Die Aktien von Boeing verloren bis Dienstagmittag (Ortszeit) in einem negativen Marktumfeld gut zwei Prozent ihres Wertes.

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