Flugzeughersteller
EADS: Mehr Stornierungen als Neubestellungen

Das sind mal wirklich schlechte Nachrichten für die Flugzeugbauer: Wegen der Wirtschaftskrise erhalten die Flugzeugbauer Airbus und Boeing derzeit mehr Stornierungen als neue Flugzeugaufträge. Aber zumindest gibt es etwas Positives für EADS beim Transportflugzeug A400M.

HB PARIS. Seit Jahresbeginn habe Airbus sechs Bestellungen und 14 Stornierungen erhalten, teilte der europäische Konzern am Donnerstag mit. Der US-Rivale Boeing verzeichnete 22 Bestellungen und 32 Stornierungen.

Die Wirtschaftskrise hat dem Höhenflug der Luftfahrtbranche ein jähes Ende bereitet. Fluggesellschaften halten sich mit Bestellungen zurück und stornieren Maschinen. Viele Airlines haben wegen der Finanzkrise und hoher Kerosinpreis Probleme, Maschinen zu finanzieren, die sie während der dreijährigen Boomphase bis 2007 bestellt haben.

Die europäischen Abnehmerstaaten gewähren EADS bei der Entwicklung des Transportflugzeuges A400M nach französischen Angaben einen Aufschub. Die Länder hätten sich auf ein dreimonatiges Moratorium geeinigt, erklärte der französische Verteidigungsminister Herve Morin bei einem Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen in Prag. Zuvor hatte sich bereits seine spanische Kollegin Carme Chacon dafür ausgesprochen, am Projekt festzuhalten.

Von dem Militärtransporter haben neun Staaten insgesamt 192 Maschinen bestellt. Deutschland ist mit 60 Stück der größte Abnehmer. Als Hauptgrund für die Verzögerungen gelten Probleme mit den riesigen Propellertriebwerken des A400M und ihre Steuerung.

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