Flugzeugmotorenhersteller
Thielert-Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Hamburg hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Flugzeugmotorenherstellers Thielert eröffnet. Auch streicht das Unternehmen Stellen.

HB HANNOVER. Von den zuletzt acht Mitarbeitern der Holding sei fünf gekündigt worden, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Auch vor der Zahlungsunfähigkeit waren in der Thielert AG selbst allerdings nicht mehr als 20 Menschen beschäftigt. Die knapp 300-köpfige Belegschaft der Thielert Aircraft Engines GmbH, in der das operative Geschäft gebündelt ist, ist bislang noch nicht von Kündigungen betroffen. Es würden sogar weiter Ingenieure gesucht, sagte der Sprecher.

Der Insolvenzverwalter der Thielert Aircraft Engines hatte von regem Interesse an dem Unternehmen berichtet. Es gebe mehr als 50 Kaufinteressenten, erklärte er Mitte Juni. Dazu gehört der Großkunde Diamond Aircraft, dessen Chef sich eine Übernahme in einem Konsortium mit den Konkurrenten Cessna und Piper sowie einem Finanzinvestor vorstellen kann. Der in der Branche als Interessent gehandelte Investor Nordwind hat Kreisen zufolge allerdings abgewunken.

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