Folgen Atomkatastrophe
Tepco will rund 700 Milliarden Yen

Der japanischer Konzern Tepco ist offenbar auf Staatshilfen angewiesen - davon sollen unter anderem die Opfer des Unglücks entschädigt werden.
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TokioGut sieben Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima will der Kraftwerksbetreiber Tepco offenbar eine erste Tranche an Staatshilfen anfordern. Wie die japanische Zeitung „Nikkei“ am Dienstag berichtete, handelt es sich um 700 Milliarden Yen (6,7 Milliarden Euro) an öffentlichen Geldern, mit denen ein Teil der Entschädigungen für die Opfer des Unglücks bezahlt werden soll. Die Zeitung erläuterte zudem, Tepco werde im Gegenzug unter eine stärkere öffentliche Verwaltung gestellt.

Tepco brauche das Geld, um eine negative Unternehmensbilanz für den Zeitraum April bis September zu vermeiden. In dem Bericht heißt es weiter, der Stromversorger werde Anfang November einen Plan vorlegen, der Informationen über Kosteneinsparungen,

Anteilsverkäufe und weitere Sanierungsmaßnahmen enthalte. Dadurch sollen die Staatshilfen aus einem speziellen Fonds der Regierung für die Opfer der Atomkatastrophe möglich und auch für die Zukunft abgesichert werden.

Wegen der Atomkatastrophe von Fukushima vom März mussten zehntausende Menschen ihre Häuser und Geschäfte in einer 20-Kilometer-Sperrzone verlassen. Die Region im Nordosten Japans wird erst in Jahrzehnten wieder bewohnbar sein.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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