In einem Brandbrief an Matthias Kurth, den Präsidenten der Bundesnetzagentur, listet eine der deutschen Töchter des norwegischen Norsk-Hydro-Konzerns die Probleme auf, die sich aus den Instabilitäten ergeben. Norsk Hydro ist der drittgrößte Aluminiumhersteller der Welt und betreibt in Deutschland an 14 Standorten die Primärproduktion von Aluminium, aber auch dessen Verarbeitung sowie Forschung und Entwicklung. In dem Schreiben vom 27. Dezember, das dem Handelsblatt vorliegt, heißt es, man beobachte seit Juli 2011 eine „beunruhigende Häufung von Netz- und Frequenzschwankungen“.
In dem Schreiben werden die aus Sicht des Unternehmens fünf wesentlichsten Fälle aus den vergangenen Monaten aufgelistet. So habe bei einem Stromausfall in der Gießerei des Unternehmens in Hannover am 13. Juli ein Millionenschaden nur mit Mühe und Not verhindert werden können. Am 20. Juli habe ein überraschender Spannungseinbruch im Großwalzwerk in Neuss zu einem nachweisbaren, direkten Schaden von 200 000 Euro geführt. Darüber hinaus beklagt das Unternehmen kurzfristige Spannungseinbrüche in seinem Walzwerk in Grevenbroich.
Die Tarifrechner sollen unabhängig von Energielieferanten sein. Auf den Startseiten sollen sie angeben, wie sie sich finanzieren – etwa über Vermittlungsprovisionen oder Werbung.
Wenn Energielieferanten über die Portale Tarife anbieten, die nirgends sonst abgeschlossen werden können, soll dies kenntlich gemacht werden.
Viele Tarifrechner sind miteinander verbunden. Die Portale tragen zwar unterschiedliche Namen, doch der Verbraucher erhält immer die gleichen Ergebnisse. Diese Verbindungen sollen die Betreiber öffentlich machen.
Verbraucher sollen Filter- und Sortiereinstellungen selbst auswählen können, ohne dass diese bereits auf der Seite voreingestellt sind.
Nicht immer finden die Tarifrechner bei der Eingabe der Postleitzahl den richtigen Grundversorger. Verbraucher sollen die Möglichkeit bekommen ihren Anbieter für den Vergleich auszuwählen.
Für einen persönlichen Vergleich sollen Verbraucher nicht nur den Grundversorger als Referenz wählen können, sondern auch jeden anderen Tarif.
Zur besseren Übersicht und Vergleichbarkeit sollen variable Tarife, Heizstromtarife und Sozialtarife separat aufgelistet werden.
Bedingungen für eine Preisgarantie sollen von allen Tarifrechnern gleich formuliert werden. Gegebenenfalls sollen Verbraucherverbände die Termini vorgeben.
Bei festen Strompaketen sollen die Rechner stärker darauf hinweisen, dass bei einem niedrigeren Verbrauch keine Kosten erstattet werden. Verbraucht der Kunde mehr, sind die zusätzlichen Kilowattstunden meist vergleichsweise teuer.
Die Tarifrechner sollen prüfen, ob der angebotene Ökostrom bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllt.
Boni, frei-Kilowattstunden und andere Rabatte sollen nicht in den Preis für das erste Vertragsjahr eingerechnet, sondern extra aufgelistet werden.
Mit Online-Tarifen können Verbraucher zwar sparen, bekommen aber auch weniger Service. Darauf sollen die Portale hinweisen.
Bislang sind die Preise, die Stromanbieter an die Tarifrechner melden, nicht bindend. Verbraucher müssen sie immer beim Anbieter nachprüfen. Das sollen die Portalbetreiber ändern, indem sie von den Stromlieferanten eine Selbstverpflichtung fordern, damit die Preise stets aktuell und verbindlich sind.
Tarifrechner sollen die Seriosität und den Service der Anbieter anhand einer Check-Liste der Verbraucherverbände bewerten.
Zur besseren Einordnung der Tarife wünschen sich Verbraucherschützer eine Übersicht über die Preisentwicklung der Tarife und einen Vergleich zur durchschnittlichen Preisentwicklungen.
Wegen ihrer großen Bedeutung für den Wettbewerb auf den Energiemärkten soll die Qualität zumindest der marktdominierenden Tarifrechner regelmäßig überprüft werden.
Größere Schäden seien dabei nur deshalb nicht entstanden, weil sie sich in einer Phase der Produktionsumstellung ereigneten. Auch in einem Werk des Unternehmens in Rackwitz habe es im August einen Stromausfall gegeben, ebenso im November im Hamburger Walzwerk. Die steigende Zahl der netzbedingten Produktionsbeeinträchtigungen sei beunruhigend. Eine solche Häufigkeit von Zwischenfällen habe es in den vergangenen Jahrzehnten nicht gegeben.
Deutschland galt bislang als Land mit besonders hoher Stromversorgungssicherheit. Regelmäßig hat die Bundesnetzagentur der Energiewirtschaft in den vergangenen Jahren bescheinigt, die Verbraucher besonders zuverlässig mit Strom zu versorgen. Die Versorgungsqualität drückt sich im System-Average-Interruption-Duration-Index (SAIDI) aus. In die Berechnungen fließen ungeplante Unterbrechungen ein, die länger als drei Minuten dauern.
Die Netzbetreiber sind verpflichtet, solche Unterbrechungen an die Bundesnetzagentur zu melden. 2010 summierten sich die Unterbrechungen nach Angaben der Bundesnetzagentur auf durchschnittlich 15 Minuten je Endverbraucher. Das ist im weltweiten Vergleich ein sehr guter Wert.
wir brauchen dringend einen Masterplan für die Umstellung der Energieversorgung, und wir brauchen eine erdverkabelte Gleichstrom-Hochenergietrasse quer durch unsere Republik. Ein hochtechnisiertes und wohlhabendes Land sollte das eigentlich schaffen können! Dieter Mack
"Unsere grünen freunde"
Nachdem ich das jetzt zum dritten Mal in ein paar Minuten gelesen habe, muss ich jetzt doch mal etwas ernüchterndes sagen:
Äh, _wir_ haben die Energiewende nicht beschlossen. Das war - sehr zu meinem Ärger - die Merkelsche, die in Panik hysterisch reagiert hat und ohne auch nur den Fitzel eines Planes den Schalter umgelegt hat.
Schimpfen Sie also bitte nicht mit den Grünen: Die haben während der Zeit ihrer Kellnerschaft unter Koch Schröder zwar für Veränderungen gesorgt aber doch nie nie nie so einen unreflektierten B*llsh*t in gemacht wie die Merkelsche an einem einzigen Tag.
Ausserdem habe ich mich FREGGD geärgert, daß DIE jetzt die Lorbeeren einheimsen will und auf die Grünen der Müll ihrer Tat herunterfällt.
Bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Die Grünen haben ihre Schwächen, aber BESCHEUERT sind sie nicht.
Am 8.10.2002 und am 23.02.2003 musste ich bei Kunden je zwei Hauptsicherungen 63A und 80A ersetzen. Trotz intensiver Fehlersuche waren keine zu finden. Nach dem Einsetzen neuer Sicherungen war die Stromversorgung wieder hergestellt ohne weitere Störungen. Meine Fragen an viele Institutionen und Fachleute nach der Ursache für das Auslösen dieser Sicherungen, ohne Fehler in den Anlagen, sind bis heute nicht beantwortet. Ein Bericht (kann ich Ihnen gerne zusenden)für die Fachzeitschrift >netzpraxis< wurde nicht veröffentlicht, trotz großem Interesse des Redakteurs, Herrn Dipl.-Ing. Günter Fenchel.
Theodor O. Blum, Elektromeister
Belchenstraße 31, 79189 Bad Krozingen
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