Ford bricht ein
Porsche und BMW laufen in den USA gut

Während BMW im August einen US-Absatzrekord eingefahren hat, muss Mercedes einen Rückgang vermelden. Porsche ist Dank des Cayenne ebenfalls auf der Gewinnerspur.

ak/HB WOODCLIFF LAKE/BERLIN/FRANKFURT. Die BMW Group hat im August und in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres in den USA einen neuen Absatzrekord verbucht. Die Gesamtauslieferungen von BMW- und Mini-Modellen stiegen im August gegenüber dem entsprechenden Monat des Vorjahres um 3,4 Prozent auf 23 068 Stück. Sie legten seit Jahresbeginn um 9,8 Prozent auf 185 355 Autos zu. Dies hat die amerikanische BMW-Tochter am Mittwoch in Woodcliff Lake (New Jersey) bekannt gegeben. Der BMW-Absatz stieg im August um sechs Prozent auf 20 257 Stück. Der Mini-Verkauf fiel hingegen wegen geplanter Produktionsbeschränkungen im August um zwölf Prozent auf 2 811 Autos.

Mercedes mit 4,2 Prozent weniger Absatz

Daimler-Chrysler hat im August in den USA 4,2 Prozent weniger Fahrzeuge der Marke Mercedes verkauft als im Vorjahresmonat. Der Automobilkonzern führte den Rückgang des Absatzes auf 17 583 Einheiten am Mittwoch auf das Minus bei der M-Klasse zurück. Von dem Offroad-Fahrzeug wurden im August 2 670 Stück verkauft, 30 Prozent weniger als 2002. Von der E-Klasse wurden 4 047 Stück abgesetzt, ein Plus von 28 Prozent. Die C-Klasse verlor neun Prozent auf 5 569 verkaufte Fahrzeuge. In den ersten acht Monaten steigerte Daimler-Chrysler den Absatz der Marke Mercedes um 4,4 Prozent auf 142 213 (136 212) Einheiten.

Porsche trumpt mit starkem Cayenne

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat seinen Absatz in Nordamerika im August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent gesteigert. In den für Porsche wichtigsten Regionen USA und Kanada seien 2 389 Fahrzeuge ausgeliefert worden nach 2 068 Autos im Vorjahresmonat, teilte Porsche am Mittwoch mit. Hauptwachstumstreiber sei der Geländesportwagen Cayenne, der im März dieses Jahres auf dem nordamerikanischen Markt eingeführt wurde, mit einem Absatz von 1 233 Fahrzeugen gewesen. Das Geschäft mit den Sportwagen 911 und Boxter sei dagegen um 44 Prozent auf insgesamt 1 156 Fahrzeuge eingebrochen. Positive Impulse für das Sportwagengeschäft erwartet sich Porsche im weiteren Jahresverlauf insbesondere von der Einführung der Cabrio-Versionen des Carrera 4S und des 911 Turbo.

Ford im August mit Absatzeinbruch

Der US-Autohersteller Ford hat im August in den USA einen Absatzeinbruch von 15 Prozent verzeichnet. Der Konzern verkaufte im vergangenen Monat 99 669 Pkw, das waren 28 Prozent weniger als im August vergangenen Jahres, wie Ford am Mittwoch mitteilte. Bei Lkw belief sich der Rückgang auf sieben Prozent auf 211 415 Fahrzeuge.

Das Unternehmen reduzierte wegen des jüngsten größten Stromausfalls in der Geschichte Nordamerikas zugleich sein Produktionsziel für das laufende Quartal nach unten. So erwartet Ford, 10 000 Autos weniger herzustellen als bislang geplant. Für das vierte Quartal rechnet der Konzern mit einer Produktion von 890 000 Fahrzeugen in Nordamerika, das wären sechs Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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