Forschung außerhalb Europas
BASF baut Forschungszentrum in Shanghai aus

BASF investiert mehrere Millionen Euro in sein Forschungszentrum in Shanghai. Der Chemiekonzern will seine Forschung außerhalb Europas in den kommenden Jahren verstärken. Geplant ist auch ein weiterer Ausbau in Indien.
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FrankfurtDer Chemiekonzern BASF verstärkt seine Forschung im Wachstumsmarkt Asien. Das Unternehmen erweitert für 90 Millionen Euro sein Forschungszentrum in Shanghai, wie BASF am Montag ankündigte. Der Ausbau soll Ende 2015 abgeschlossen sein. „Bis zum Jahr 2020 werden etwa 25 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsmitarbeiter der BASF in der Region Asien-Pazifik arbeiten“, erklärte Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer. Ende vergangenen Jahres waren es 6,6 Prozent. BASF betreibt bereits in Japan, Singapur und in Korea Forschungszentren. Geplant ist auch der Ausbau in Indien.

BASF will seine Forschung außerhalb Europas in den kommenden Jahren deutlich verstärken. Insgesamt soll 2020 die Hälfte der Konzernforschung außerhalb Europas stattfinden. Bis dahin muss der Konzern in den anderen Regionen aber noch kräftig investieren: 2013 lag der Forschungsanteil außerhalb Europas noch bei 28 Prozent. Der Konzern beschäftigte Ende 2013 weltweit 10.631 Forschungsmitarbeiter – 700 davon in der Region Asien-Pazifik. BASF ließ sich seine Forschung im vergangenen Jahr 1,8 Milliarden Euro kosten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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