Forschungs-Standort bleibt Deutschland
Maschinenbau setzt verstärkt aufs Ausland

Der exportstarke deutsche Maschinenbau wird in den nächsten drei Jahren seine Produktion im Ausland weiter vergrößern, so das Ergebnis einer Umfrage. Auch Vertrieb und Absatzanstrengungen werden im Ausland verstärkt. Ein Bereich soll aber am Standort Deutschland bleiben.

HB DÜSSELDORF. Ein Fünftel der Unternehmen will in den kommenden drei Jahren Standorte im Ausland erweitern oder neu errichten, wie aus einer am Mittwoch vom Branchenverband VDMA veröffentlichen Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft hervorgeht. Forschung und Entwicklung sollen hingegen größtenteils in Deutschland verbleiben.

Zwar sichere die überwiegend mittelständische Branche mit ihrem Engagement im Ausland auch die heimischen Standorte, hieß es. Knapp ein Drittel der Unternehmen habe aber seine heimische Produktion ins Ausland verlagert.

Die Maschinenbaubranche beschäftigt in Deutschland mehr als 860 000 Menschen und gehört damit zu den größten Arbeitgebern des Landes. Als wesentliche Gründe für die Herstellung von Maschinen und Anlagen fern der Landesgrenzen nennen die Unternehmen niedrigere Personal- und Produktionskosten. Die meisten Betriebe rechnen zudem damit, dass die Umsätze im Ausland stärker wachsen werden als im Inland.

Die Branche erwartet 2007 das vierte Wachstumsjahr in Folge. Allerdings geht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) von einer Steigerung des Produktionsvolumens um nur noch zwei Prozent aus. In diesem Jahr soll das Volumen um fünf Prozent zulegen und die Rekordmarke von 155 Mrd. Euro erreichen.

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