Fortschritte im Kupfer-Poker um Cumerio
Kovats und NA stellen Weichen auf Einigung

Die Chancen, dass die Norddeutsche Affinerie (NA) den belgischen Kupferproduzenten Cumerio übernehmen kann, sind gestiegen. NA-Chef Werner Marnette sagte dem Handelsblatt, der österreichische Industrielle Mirko Kovats blockiere die Übernahme nicht mehr.

DÜSSELDORF. „Herr Kovats ist bereit, uns seine Anteile an Cumerio zu übertragen und dadurch Großaktionär der NA mit Sitz im Aufsichtsrat zu werden“, sagte Marnette. Nach einem Treffen am vergangenen Freitag sei Kovats eingeschwenkt.

Die NA hat den Aktionären von Cumerio ein Übernahmeangebot gemacht und als Bedingung eine Annahmequote von 80 Prozent gesetzt. Kovats besitzt aber inzwischen knapp über 25 Prozent der Cumerio-Aktien und kann den Übernahmeplan blockieren. Er sucht für seine Montanwerke Brixlegg eine Lösung und möchte eine europäische Kupfergruppe formen.

Kovats bestätigte dem Handelsblatt, dass es bei dem Treffen Fortschritte gegeben habe. „Es sind aber noch keine Ergebnisse erzielt worden“, sagte er dem Handelsblatt. Er werde einer Lösung aber auch nicht im Wege stehen. Es seien weitere Gespräche nötig.

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