Fotokonzern
Eastman Kodak knipst Dividende aus

Eastman Kodak hatte heute eine bittere Enttäuschung für die ohnehin gebeutelten Aktionäre parat: Der US-Fotokonzern hat nach einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang im ersten Quartal künftige Dividendenzahlungen gestrichen. Die Ziele für das Gesamtjahr 2009 behielt das Unternehmen jedoch bei.

HB ROCHESTER. Der Verlust aus fortgeführtem Geschäft sei von 114 auf 360 Mio. US-Dollar gestiegen, teilte das Kodak am Donnerstag in Rochester mit. Dies entspreche einem Verlust je Aktie 1,34 Dollar, verglichen mit einem Minus von 0,40 Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im ersten Quartal habe sich 2,093 auf 1,477 Mrd. Dollar ermäßigt, ein Minus von 29 Prozent.

Deshalb werde Kodak über den bereits angekündigten Abbau von bis zu 4 500 Stellen hinaus weiter sparen, kündigte der Konzern an. So sollen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres sämtliche Bardividenden gestrichen werden. Zudem würden die Gehälter des Vorstands und des oberen Managements zunächst bis Ende 2009 um zehn bis 15 Prozent reduziert. Ferner müssten alle US-Beschäftigten eine Woche unbezahlten Urlaub nehmen.

Unter anderem mit diesen Maßnahmen will Eastman Kodak seine Jahresziele sichern. Demnach soll unter anderem der Umsatz 2009 um zwölf bis 18 Prozent abnehmen, in der Digitalsparte um sechs bis zwölf Prozent. Der Verlust aus fortgeführtem Geschäft wird zwischen 200 und 400 Mio. Dollar erwartet.

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