Fotokonzerne
Kodak streicht erneut Prognose

Der amerikanische Fotokonzern Eastman Kodak hat zum zweiten Mal in gerade einmal sechs Wochen seine Prognosen für das laufende Jahr zurückgezogen. Diesmal machte Kodak auch keine neue Vorhersage. Die Verbrauchernachfrage habe sich in den vergangenen Wochen dramatisch abgeschwächt und die Lage verschlechtere sich weiter.

HB ROCHESTER. Der Konzern will nun die Kosten noch stärker senken. Dazu gehört, dass das Management im kommenden Jahr auf die geplante Gehaltserhöhung verzichten muss.

Kodak hatte erst Ende Oktober seine Prognose für das laufende Jahr gekappt. Die Umsatzerwartung wurde auf ein Minus von drei bis fünf Prozent herabgesetzt statt des zuvor erwarteten Zuwachses von bis zu zwei Prozent. Beim operativen Gewinn erwartete das Unternehmen nur noch 200 bis 250 Mio. Dollar statt der ursprünglich anvisierten 275 bis 325 Millionen. Nun soll es erst Ende Januar wieder Zahlen von Kodak geben. Konzernchef Antonio M. Perez sprach von einer beispiellosen Unsicherheit über das wirtschaftliche Umfeld.

Kodak hatte gerade erst eine großflächige Umstrukturierung abgeschlossen, der unter anderem etwa die Hälfte der Arbeitsplätze zum Opfer gefallen war. Der Konzern hatte sich weg von der klassischen Film-Fotografie auf digitale Technologien ausgerichtet. Er hatte zuletzt noch 27 000 Beschäftigte. 2007 hatte Kodak nach einer vier Jahre langen Sanierung erstmals wieder einen Gewinn erzielt.

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