Frachtversion: UPS setzt bei Airbus für A380 Hintertürchen durch

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UPS setzt bei Airbus für A380 Hintertürchen durch

Der US-Paketzusteller UPS hat sich mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf neue Lieferzeiten für seine Bestellung von zehn A380-Frachtmaschinen geeinigt.

HB ATLANTA. Die Vereinbarung sehe auch die Möglichkeit zur Stornierung des Auftrags vor, teilte UPS am Freitag mit. Dies sei für beide Seiten Ende 2007 möglich. Ursprünglich sollte UPS die Flieger zwischen 2009 und 2012 erhalten. Zum Zeitpunkt des neuen Auslieferungstermins äußerte sich der US-Konzern nicht.

UPS ist der letzte verbliebene Kunde für die Frachtversion des Großraumflugzeugs. Konkurrent FedEx hatte als erster A380-Kunde seine zehn bestellten Frachtflugzeuge im November storniert. Die Leasingfirma ILFC und die Fluggesellschaft Emirates wandelten ihre Bestellung von Frachtversionen des doppelstöckigen Flugzeugs in Passagiermaschinen um. Obwohl Airbus damit nur noch ein Kunde für die Frachtversion des A380 bleibt, hält der Flugzeugbauer an dem Programm fest.

UPS überdenkt die Bestellung bereits seit Oktober. Damals hatte Airbus die dritte Lieferverzögerung für den A380 angekündigt. Insgesamt liegt das Programm mittlerweile zwei Jahre hinter der ursprünglichen Planung. Airbus drückte der A380 im vergangenen Jahr in die roten Zahlen und verhagelte auch der Muttergesellschaft EADS die Bilanz.

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