Franz will betriebsbedingte Kündigungen vermeiden
Jobabbau bei Opel über Auffanggesellschaft

Der Stellenabbau bei Opel könnte auch über eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft abgewickelt werden. Betriebsratschef Franz will betriebsbedingte Kündigungen unbedingt vermeiden.

HB BERLIN. Der Autohersteller Opel verhandelt derzeit über eine Auffanggesellschaft, über die der drohende Stellenabbau zum Teil abgewickelt werden könnte. «Alles wird unternommen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden», sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Klaus Franz am Wochenende, einem Agenturbericht zufolge.

Durch eine solche Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft könnten Mitarbeiter, die bei Opel nicht mehr gebraucht werden, umgeschult oder für eine andere Tätigkeit fit gemacht werden. Franz wollte sich allerdings nicht näher dazu äußern, wie viele Mitarbeiter in die Gesellschaft wechseln könnten. Es handele sich aber um eine «vierstellige Zahl». Bei den Verhandlungen über die konkrete Ausgestaltung drehe es sich vor allem um Fragen des Einkommens der Beschäftigten und die für eine Qualifizierung bereitgestellte Mittel.

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will in seinen europäischen Werken rund 500 Millionen Euro einsparen und insgesamt 12.000 Arbeitsplätze abbauen, davon allein in Deutschland 10.000.

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