Französische Versorger
EDF und Suez wachsen nicht

Das Geschäft der großen französischen Energieversorger läuft in diesem Jahr trotz der Wirtschaftskrise stabil. Sowohl die vom Staat dominierte EDF als auch GDF Suez erwarten 2009 keinen Rückgang des Betriebsgewinns.
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HB PARIS. Der nach Börsenwert weltgrößte Versorger und Atomkonzern EDF verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres ein Umsatzplus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte.

Dabei wurde der Stillstand einiger Atomkraftwerke durch den Kauf von British Energy kompensiert. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) werde im Gesamtjahr in der Nähe des Vorjahresergebnisses liegen. Die Nummer Zwei, GDF Suez, will dagegen ihren operativen Gewinn dieses Jahr ausbauen. GDF Suez hat einen besonderen Schwerpunkt auf der Gas-Versorgung und musste wegen gesunkener Preise dort in den ersten neun Monaten einen leichten Rückgang beim Ebitda auf gut zehn Mrd. Euro hinnehmen.

EDF wiederum dominiert den französischen Strommarkt. Das Unternehmen, das zu 85 Prozent dem Staat gehört, setzt dabei in erster Linie auf die Atomkraft. Zwischen Januar und September machte der Konzern einen Umsatz von 48,3 Mrd. Euro und profitierte dabei von den im August erhöhten Strompreisen sowie dem Kauf von British Energy. Dies machte den Stillstand mehrerer Reaktoren wegen Streiks und unplanmäßiger Abschaltungen wett.

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