Französische Werke
Peugeot Citroen streicht 4 800 Stellen

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën hat angekündigt, in diesem Jahr 4 800 Stellen im Heimatland abbauen zu wollen. Denn die Wagen verkaufen sich nur noch schleppend.

HB PARIS. Der Stellenabbau solle über das freiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern erfolgen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Es seien keine Entlassungen geplant. Gewerkschafter ergänzten, es gebe auch keine Werksschließungen.



Der neue Konzernchef Christian Streiff hatte die PSA-Unternehmensgruppe mehrfach als zu groß bezeichnet. Es wird erwartet, dass er bei einer Aktionärsversammlung am 23. Mai nähere Angaben zu seiner Strategie macht.

Der Konzern beschäftigte Ende 2006 etwa 211 000 Mitarbeiter weltweit, davon knapp 122 000 in Frankreich. Streiff-Vorgänger Jean-Martin Folz hatte 2006 den Abbau von 10 000 Stellen in Europa lanciert, 7 000 fielen bereits weg. Mit dem Abbau der 4 800 Stellen wird das Ziel der 10 000 Stellen überschritten.

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