Französischer Autobauer Deutscher hat im Rennen um Renault-Vizeposten das Nachsehen

Manager Stefan Müller erhält nicht den begehrten Vizeposten bei Renault. Er muss aus gesundheitlichen Gründen aus dem Konzern ausscheiden.
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Renault hält 43,4 Prozent am japanischen Konzern Nissan, der wiederum mit einem 34-prozentigen Anteil an Mitsubishi Motors beteiligt ist. Quelle: dpa
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Renault hält 43,4 Prozent am japanischen Konzern Nissan, der wiederum mit einem 34-prozentigen Anteil an Mitsubishi Motors beteiligt ist.

(Foto: dpa)

ParisIm Rennen um einen Spitzenposten bei Renault hat der deutsche Manager Stefan Müller das Nachsehen. Müller werde aus gesundheitlichen Gründen am Montag aus dem Konzern ausscheiden, teilte der französische Autobauer am Mittwoch mit.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, dass der frühere BMW-Manager das Unternehmen verlassen wird. Damit ist der Weg für seinen französischen Rivalen Thierry Bollore frei, Vizechef von Renault zu werden und schließlich den jetzigen Konzernlenker Carlos Ghosn zu beerben. Die französische Regierung hatte in dieser Woche erklärt, die Kandidatur Bollores zu unterstützen. Er und Müller fingen beide 2012 bei ihrem jetzigen Arbeitgeber an.

Renault hält 43,4 Prozent am japanischen Konzern Nissan, der wiederum mit einem 34-prozentigen Anteil an Mitsubishi Motors beteiligt ist. Ghosn steht an der Spitze aller drei Unternehmen. Die französische Regierung hatte sich vergeblich für eine Fusion von Renault und Nissan stark gemacht.

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