Französischer Autobauer
Peugeot Citroën verhandelt über Rückkehr in den Iran

Peugeot Citroën verhandelt derzeit über eine Rückkehr in den Iran. Der Autobauer will wieder an vergangene Aktivitäten, den gemeinsamen Fahrzeugbau und die Ausfuhr von im Iran gebauten Fahrzeugen anknüpfen.
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TeheranDer französische Autobauer PSA Peugeot Citroën verhandelt über eine Rückkehr in den Iran. PSA-Markenchef Maxime Picat habe eine Reihe von Gesprächen mit seinem langjährigen Handelspartner Iranchodro über "neue Kooperationen" geführt, berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Montag. Dabei sei es um ein Wiederanknüpfen an vergangene Aktivitäten von PSA gegangen, um Technologietransfer, gemeinsamen Fahrzeugbau und die Ausfuhr von im Iran gebauten Fahrzeugen über das Vertriebsnetz des französischen Konzerns.

Peugeot, seit 1990 im Iran präsent, war lange Zeit ein wichtiger Partner von Iranchodro und hatte einen bedeutenden Anteil am iranischen Automarkt. Gebaut wurden dort die Modelle 405 und 206. Nach der Verhängung neuer westlicher Sanktionen wegen der umstrittenen iranischen Atompolitik zog sich PSA 2012 aus dem Land zurück. Daraufhin gingen die Einnahmen des Unternehmens deutlich zurück.

Nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens zwischen dem Iran und der sogenannten 5+1-Gruppe im Januar dieses Jahres waren die Sanktionen gegen die iranische Autoindustrie aufgehoben worden. Das Land mit 77 Millionen Einwohnern ist ein wichtiger Markt für die Automobilbranche. Nach einem Rückgang der örtlichen Produktion von 1,6 Millionen Fahrzeugen 2011 auf 800.000 im Jahr 2013 infolge der Sanktionen wird nun binnen weniger Jahre die Zwei-Millionen-Marke angestrebt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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