Französischer Autobauer
Peugeot-Citroen will verstärkt mit BMW kooperieren

Der französische Autobauer Peugeot-Citroen hat einen Ausbau seiner Motoren-Partnerschaft mit BWM angekündigt. Die Kooperation sei ein gutes Geschäft, sagte Konzernchef Christian Streiff am Mittwoch. Sein Unternehmen hat im abgelaufenen Jahr einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet und strebt für das laufende Jahr eine Erhöhung der Gewinnmarge an.

HB PARIS. Zu Berichten, die Motoren-Partnerschaft mit BMW könne auf Daimler ausgeweitet werden, äußerte sich Streiff nicht.

Im Zuge seiner strategischen Neuausrichtung will BMW die Zusammenarbeit mit Konkurrenten verstärken, vor allem beim Bau von Motoren. Als möglicher Partner wird immer wieder Daimler gehandelt. Streiff sagte zudem, Peugeot-Citroen arbeite an einem Elektroauto. Zunächst solle aber bis zum Jahr 2010 ein Diesel-Hybridauto entwickelt werden.

Der Betriebsgewinn von Peugeot-Citroen lag 2007 bei 1,75 Mrd. Euro nach 1,12 Mrd. Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Nettogewinn betrug 885 Mill. Euro nach 183 Mill. Euro. Experten hatten mit 1,48 Mrd. Euro Betriebsgewinn und 910 Mill. Euro Nettogewinn gerechnet. Die operative Gewinnmarge kletterte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf 2,9 Prozent von 2,0 Prozent im Vorjahr. Im laufenden Jahr soll sie auf 3,5 Prozent gesteigert werden.

In Westeuropa dürfte sich das Geschäftsklima auf dem Automobilmarkt etwas abschwächen, erklärte das Unternehmen. Dagegen sei auf Märkten wie Osteuropa, China und Russland mit Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich zu rechnen. Peugeot Citroen bekräftigte das Ziel, im laufenden Jahr zwischen 3,55 und 3,65 Mill. Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung um rund fünf Prozent. Dabei werde das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte wegen der neuen Modelle etwas stärker ausfallen.

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