Französischer Großreeder
CMA CGM und Deutsche Bahn reden über Kooperation

Die französische Linienreederei CMA CGM erwägt eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG im Gütertransport. "Ich werde den Chef der Deutschen Bahn Ende Februar treffen, um zu diskutieren, ob unsere beiden Unternehmen eine Zusammenarbeit prüfen sollten", sagte Jacques R. Saadé, Eigentümer und Chef des Reederei-Konzerns, dem Handelsblatt, in seinem ersten Interview mit der deutschen Presse.

PARIS/DÜSSELDORF. Mit einer Frachtkapazität von über 900 000 Standardkontainern ist CMA CGM die drittgrößte Reederei der Welt. Die deutsche Hapag-Lloyd liegt auf Platz fünf. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete CMA CGM einen Umsatz von knapp neun Mrd. Euro und einen Netto-Gewinn von 705 Mio. Euro.

Kreise der Deutschen Bahn bestätigten, dass es erste Kontakte mit der französischen Reederei gebe. Grunsätzlich sei die Bahn für eine Zusammenarbeit offen, hieß es. Die Kreise betonten indes, dass die Gespräche noch in einem frühen Stadium seien.

Mit Blick auf die Aussichten im Kerngeschäft, dem Seetransport von Containern, zeigte sich Saadé trotz Krise zuversichtlich: "Wir können die Verluste aus bestimmten Linien, wie der Achse Asien-Europa mit Gewinnen aus anderen Linien wie Asien-Afrika kompensieren", erklärte Saadé. "Der Gewinn 2008 wird sicherlich unter jenem von 2007 liegen, aber wir bleiben profitabel."

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