Französischer Konzern will Sanierung aus eigener Kraft schaffen
Alstom: Keine Gespräche mit Siemens

Der französische Industriekonzern Alstom führt nach eigenen Angaben derzeit keine Gespräche mit dem deutschen Siemens-Konzern und dem heimischen Nukleartechnik-Konzern Areva über Partnerschaften.

HB PARIS. Der in der Sanierung steckende Alstom-Konzern sei in der Lage, auch ohne wohltätige Hilfe von außen selbst für seine Finanzierung zu sorgen, sagte Unternehmenschef Patrick Kron in einem Interview des Wochenmagazins „Le Journal des Finances“. Falls Alstom die Möglichkeit für die Entwicklung einer Partnerschaft mit diesem oder jenem Unternehmen sehe, würde es sie nutzen, sagte Kron. „Aber ich kann ihnen versichern, dass wir uns nicht in strategischen Verhandlungen mit Siemens oder Areva befinden.“

Zuletzt war in der Presse und unter Analysten spekuliert worden, dass der Hersteller des französischen Hochgeschwindigkeitszuges TGV eine Partnerschaft mit Siemens oder Areva in Betracht ziehe. Alstom war im vergangenen Jahr nur dank eines vom französischen Staat unterstützten milliardenschweren Rettungspaketes knapp an der Pleite vorbeigeschrammt. Siemens hatte damals Interesse an der Turbinen-Sparte und dem Service-Geschäft bekundet. Alstom will im Geschäftsjahr 2005/2006 wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

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