Französischer Versorger
Suez verbucht unerwartet hohen Jahresgewinn

Der französische Versorger Suez hat dank kräftiger Zuwächse in der Energiesparte sein Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig gesteigert und die Erwartung der Analysten übertroffen. Zudem gab der Konzern am Donnerstag eine Reorganisation seines Kerngeschäfts Energie bekannt.

HB PARIS. Suez will nach dem unerwartet hohen Jahresgewinn seine Dividende um 20 Prozent erhöhen. Der Konzern verdiente den jüngsten Zahlen zufolge im Gesamtjahr 2006 netto 3,6 Mrd. Euro und damit 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten in einer Umfrage durchschnittlich 3,4 Mrd. Euro prognostiziert.

Der Betriebsgewinn des Unternehmens stieg um knapp 16 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro. Suez kam dabei eine steigende Nachfrage nach Gas und Strom bei höheren Preisen zugute. Auch diese Kennzahl übertraf die eigenen Erwartungen sowie die des Marktes. Pro Anteilsschein sollen die Aktionäre nun 1,20 Euro nach 1,00 Euro im Vorjahr ausgeschüttet bekommen.

Das Unternehmen hatte bereits Anfang Februar eine Umsatzsteigerung von 11,3 Prozent auf vergleichbarer Basis auf 44,3 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2006 bekannt gegeben.

Vorstandschef Gerard Mestrallet äußerte sich zufrieden über die Geschäftsentwicklung. „Alle Energiesparten haben operative Zuwächse von knapp zehn Prozent oder darüber ausgewiesen“, sagte er. Dies habe 2006 zu einem Rekordergebnis geführt. Für das laufende Geschäftsjahr stellte Mestrallet weiteres Wachstum in Aussicht. Der operative Gewinn solle um 15 Prozent steigen. Beim Umsatz rechnet er für die Jahre bis 2009 mit einem jährlichen Wachstum von sechs bis zehn Prozent. Suez will die Dividende um 20 Prozent auf 1,20 Euro anheben.

Suez steht vor einer Fusion mit Gaz de France, die allerdings auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung auf Juli verschoben werden musste. Mestrallet bekräftigte die Pläne für die geplante Fusion. In diesem Jahr werde Suez weiter an einem Zusammenschluss mit dem französischen Konzern arbeiten, sagte er. Suez kündigte zudem die vollständige Übernahme seiner belgischen Tochter Electrabel an. Der verbliebene Anteil von 1,4 Prozent soll für 445 Mill. Euro erworben werden, hieß es.

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