
„Der chinesische Markt dürfte um sieben bis neun Prozent zulegen, Nordamerika um sechs Prozent“, sagte Delabrière im Interview mit dem Handelsblatt.
In Europa dagegen rechnet der Chef des weltweit achtgrößten Zulieferers mit einem Rückgang um vier bis sechs Prozent, der aber vor allem den Süden Europas treffen wird, während der Norden noch leicht wachsen könnte. Trotz Überkapazitäten in Europa erwartet er keine Fusionen etablierter Hersteller: „Die Erfahrung zeigt, dass Zusammenschlüsse schwer zustande kommen und die meisten scheitern.“
Delabrière zählt nicht zu den Euphorikern bei der Elektromobilität: „Die entwickelt sich nur sehr langsam.“ Er sieht größere Möglichkeiten beim Verbrennungsmotor, wo durch verbesserte Motortechnik und Abgasstränge die Effizienz weiter zunehmen werde - und beim Hybridantrieb: „Ich sehe die Zukunft vor allem bei Hybridautos, es wird mehr Variationen durch kleine Hybridsysteme geben: Das kleinste ist die Start und Stop-Automatik mit einem kleinen Elektromotor.“