Franzosen kaufen auch weiterhin Puma-Aktien
Puma-Mutter PPR mit Umsatz- und Gewinnschub

Der französische Luxuswaren-Anbieter und Puma-Mutterkonzern PPR hat im ersten Halbjahr 2008 Gewinne und Umsätze kräftig gesteigert.

HB PARIS. Die Umsätze stiegen um 11,8 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Der Überschuss sprang um gut 140 Prozent auf 779 Millionen Euro. Dabei schlug der Verkauf von Yves Saint-Lorent Beauté mit 418 Millionen Euro zu Buche. Ohne Sondereffekte betrug der Gewinnanstieg im fortgeführten Geschäfte immer noch 19,2 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro. Das teilte die PPR SA am Freitag in Paris mit.

Die PPR-Modemarke Gucci blieb hochprofitabel; die Luxusmarke Bottega Veneta baute die Gewinne kräftig aus. Pro forma - wenn man die zwischenzeitlich gekaufte Herzogenauracher Sportartikelmarke Puma und United Retail schon für die ersten sechs Monate 2007 einbezieht - wuchs der operative Ertrag bei konstanten Wechselkursen um zehn Prozent.

PPR beherrscht 68,5 Prozent des Puma-Kapitals. Die Verschuldung des Konzerns stieg in Jahresfrist von 5,38 Milliarden auf 6,21 Milliarden Euro. Und der französische Luxusgüterkonzern kauft auch weiterhin Puma-Aktien. Die Franzosen hätten jedoch keine Eile, 100 Prozent an dem Konzern aus Herzogenaurach zu übernehmen, sagte PPR-Chef Francois-Henri Pinault am Freitag.

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