Freigabe von Yugansk-Aktien gescheitert
Weiterer Rückschlag für Yukos

Der angeschlagene Yukos-Konzern will Aktien seiner größten Ölfördergesellschaft Yugansk verkaufen. Doch einem Agenturbericht zufolge ist der russische Ölproduzent damit am Dienstag vor einem Berufungsgericht erneut gescheitert.

HB MOSKAU. Die Verhandlung über die Berufung des Konzerns gegen die Steuerforderung von 3,4 Mrd. Dollar für das Jahr 2000 vertagte das Gericht zudem auf den 7. September, meldete die Nachrichtenagentur Interfax.

Durch den Verkauf von Vermögenswerten versucht der angeschlagene Ölkonzern Geld zur Begleichung der milliardenschweren Steuerforderungen des russischen Staates zu beschaffen. Allein für die Jahre 2000 und 2001 soll Yukos zusammen fast sieben Mrd. Dollar an Steuern nachzahlen. Da die russischen Behörden Konten und Vermögen des Konzerns eingefroren haben, hatte Yukos bereits mehrfach vor einem Konkurs gewarnt. Dagegen hat die Regierung dem Ölkonzern angedroht, Yugansk zu verkaufen, um sich so die überfälligen Steuern zu holen. Auf diese Tochter entfallen rund 60 % der Yukos-Ölproduktion. Yukos stellt etwa 20 % der russischen Ölexporte.

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