Freightliner vor 25 Jahren übernommen
Daimler-Chrysler will bei LKW die Marktführerschaft

In den kommenden Jahren will der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler der profitabelste Lastwagen-Bauer der Welt werden und Scania von der Führungsposition verdrängen.

HB PORTLAND. In Nordamerika muss Freightliner, in Europa Mercedes-Benz und in Asien Fuso den Maßstab in Sachen Profitabilität setzen, sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Mittwoch bei einer Feier in Portland anlässlich der Übernahme des US-Lastwagenbauers Freightliner vor 25 Jahren durch die damalige Daimler-Benz AG. Bei Umsatz und Absatz liege der Konzern bereits vorne.

„Unser Ziel ist es, die Profitabilität in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zu steigern“, sagte Zetsche. Genauere Angaben machte er nicht, kündigte aber an, die Zielmarken im Laufe des Jahres konkretisieren zu wollen. Als profitabelster Nutzfahrzeug-Hersteller gilt derzeit die schwedische Scania.

In den kommenden Jahren sei es das Ziel, die Synergien des weltumspannenden Konzerns voll auszunutzen, ergänzte der Chef der Nutzfahrzeugsparte, Andreas Renschler. So sollen die Lastwagen der fünf konzerneigenen Marken langfristig nur noch mit drei Motorentypen angetrieben werden. Derzeit werden noch acht unterschiedliche Motorenplattformen verwendet.

Mit einem Absatz von 182 000 Lkw und Bussen stammen rund 40 Prozent des Gesamtabsatzes aller weltweit von der Daimler-Chrysler-Nutzfahrzeugsparte verkauften Fahrzeuge von der Freightliner-Gruppe. Zu Freightliner gehören unter anderem die Marken Western Star Trucks, Sterling Trucks, Thomas Built Buses und der Motoren-Hersteller Detroit Diesel.

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