Fresenius
Übernahme-Angebot für Rhön-Klinikum vorgelegt

Fresenius hat dem Konkurrenten Rhön-Klinikum ein konkretes Übernahmeangebot vorgelegt. Der Angebotspreis von 22,50 Euro pro Aktie werde nicht erhöht, hieß es. Allerdings hält sich Fresenius ein Hintertürchen offen.
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FrankfurtDer Gesundheitskonzern Fresenius hat sein 3,1 Milliarden Euro schweres Übernahmeangebot für den Konkurrenten Rhön-Klinikum vorgelegt und dabei eine Aufstockung der Offerte ausgeschlossen. „Die Bieterin erklärt verbindlich und unwiderruflich, dass sie den Angebotspreis (...) nicht erhöhen wird", hieß es in den Angebotsunterlagen, die der Konzern am Freitagabend auf seiner Internet-Seite veröffentlichte.

Die Annahmefrist läuft nun bis einschließlich 27. Juni. Durch den Zusammenschluss der Fresenius-Tochter Helios mit dem fränkischen Konkurrenten Rhön würde der unangefochtene Marktführer unter den privaten Klinikbetreibern in Deutschland entstehen.

Fresenius bekräftigte in der Offerte den Angebotspreis von 22,50 Euro je Rhön-Aktie und die nötige Annahmequote von mehr als 90 Prozent. Fresenius setzt diese hohe Hürde, weil die Rhön-Satzung diese Quote für alle wichtigen Beschlüsse vorschreibt.

Zudem müssen die Kartellbehörden grünes Licht geben. Im detaillierten Angebot ist zudem eine weitere Bedingung für das Gelingen der Übernahme enthalten, die es bei der Ankündigung der Offerte am 26. April noch nicht gab. Die Ausschüttung an die Rhön-Aktionäre, über die bei der Hauptversammlung am 13. Juni abgestimmt wird, darf nicht höher ausfallen als die 45 Cent je Aktie, die der Rhön-Vorstand vorgeschlagen hat.

Das Fresenius-Management hat sich zudem eine Hintertür eingebaut, die Übernahme durchzuziehen, auch wenn nicht alle Bedingungen erfüllt werden - etwa, wenn knapp unter 90 Prozent der Rhön-Aktionäre ihre Papiere verkaufen. „Die Bieterin kann ... bis zu einem Werktag vor Ablauf der Annahmefrist auf eine, mehrere oder alle Vollzugsbedingungen verzichten."

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Übernahme-Angebot für Rhön-Klinikum vorgelegt

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Rhön-Vorstand bekommt auch ein Angebot

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