Freudenberg
Autobremsen-Geschäft soll an Conti gehen

Der Autozulieferer Freudenberg will seine Bremsensparte an den Konkurrenten Continental verkaufen. Eine endgültige Entscheidung soll bis zur Mitte des Jahres fallen.
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StuttgartDer Autozulieferer und Industrieausrüster Freudenberg will sich aus dem Bremsengeschäft zurückziehen und die kleine Sparte Kunststoff-Formteile an den Konkurrenten Continental verkaufen. Der Verkauf der Aktivitäten an die ContiTech Vibration Control werde geprüft, teilte der im Familienbesitz befindliche Konzern aus dem badischen Weinheim am Dienstag mit.

Eine endgültige Entscheidung über den Verkauf solle bis Zur Jahresmitte fallen. Die Arbeitnehmer an den Standorten in Frankreich, Deutschland und Mexiko seien bereits über die Verkaufsabsichten und die Aufnahme von Verhandlungen mit der Continental-Tochter informiert worden.

Contitech ist auf die Produktion von Kunststoff- und Kautschuk-Produkten wie Schläuchen oder Antriebsriemen spezialisiert und stellt wie Freudenberg für Auto-Bremssysteme auch Dichtungen sowie Lager her. Bei Freudenberg sind knapp 550 der insgesamt 34.000 Mitarbeiter mit der Produktion solcher Kunststoff-Dichtungen für Bremsen beschäftigt. Der Konzern hatte angekündigt, sich von nicht-strategischen Geschäftseinheiten trennen zu wollen. 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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