Frimo
Finanzinvestor DBAG kauft Werkzeugbauer

Der westfälische Werkzeug- und Anlagenbauer Frimo bekommt einen neuen Besitzer: Finanzinvestor DBAG übernimmt 80 Prozent des Unternehmens. Frimo-Werkzeuge und Anlagen sind vor allem in der Autozulieferung im Einsatz.

MünchenDer börsennotierte Finanzinvestor DBAG übernimmt den westfälischen Werkzeug- und Anlagenbauer Frimo. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und ihr Fonds VI übernähmen zusammen 80 Prozent an dem Unternehmen aus Lotte bei Osnabrück, teilte die Beteiligungsgesellschaft am Dienstag mit. Die bisherigen Eigentümer Hans-Günter Bayer und Rainer Wittkorn behalten 20 Prozent der Anteile.

Frimo ist einer der weltweit größten Hersteller von Werkzeugen und Anlagen, mit denen Plastikteile produziert werden, wie sie vor allem in Armaturenbrettern, Türverkleidungen oder Armlehnen von Autos verbaut werden. Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit rund 1400 Mitarbeitern einen Umsatz von 207 Millionen Euro. Frimo ist auch Hauptsponsor des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte.

Die DBAG dürfte sich die Übernahme knapp 100 Millionen Euro kosten lassen. Aus der Bilanz fließen nach eigenen Angaben 15 Millionen Euro Eigenkapital, dazu kommen Mittel aus dem parallel investierenden Fonds und Kredite. Über den Gesamt-Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte die DBAG.

Der Finanzinvestor, der viel Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau hat, will Frimo vor allem bei der Expansion in China, den USA und Mexiko helfen. Auch Zukäufe verwandter Technologien und Anwendungen seien geplant.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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