Fristlose Kündigung
First-Solar-Betriebsratsmitglied gekündigt

First Solar hat einem Mitglied des Betriebsrats fristlos gekündigt. Als Begründung gibt das Unternehmen einen „schwerwiegenden Eingriff in den Produktionsablauf und Störung der Betriebsabläufe“ an.
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Frankfurt an der OderDas Unternehmen First Solar hat einem Betriebsratsmitglied am Standort Frankfurt (Oder) am Freitag fristlos gekündigt. „Die Kündigung erfolgte wegen schwerwiegenden Eingriffs in den Produktionsablauf und Störung der Betriebsabläufe“, hieß es in einer Mitteilung des US-Unternehmens. „Die von dem betroffenen Mitarbeiter verursachten Betriebsablaufstörungen haben zu einem wirtschaftlichen Schaden und insbesondere zu einer Gefährdung der in der Produktion beschäftigten Mitarbeiter geführt.“

Er selber habe keine offizielle Begründung vom Unternehmen gehört, sagte der betroffene Mitarbeiter der Nachrichtenagentur dpa auf Anfrage. „Das ist mir einfach total schleierhaft.“ Er habe sich von seiner Arbeit freistellen lassen, um ausschließlich seiner Tätigkeit als Betriebsrat nachgehen zu können. Am Mittwoch habe er während der Produktion mit Mitarbeitern von First Solar über die angekündigte Schließung der beiden Werke in Frankfurt (Oder) gesprochen. Die Kollegen seien auf ihn zugekommen. Er wolle sich nun über die IG Metall rechtlichen Beistand holen.
Der Betriebsrat hat nach Angaben des Unternehmens der Kündigung zugestimmt. Der Betriebsratsvorsitzende Jens-Uwe Förster wird in der Unternehmensmitteilung zitiert: „Wir sind bestürzt und betroffen über das Verhalten des Kollegen in dieser für uns alle schwierigen Zeit.“ Die Arbeitnehmervertretung prüfe außerdem, ob zusätzlich zu der jetzt ausgesprochenen Kündigung „ein Ausschlussverfahren gemäß Paragraf 23 Betriebsverfassungsgesetz“ eingeleitet werde.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • dein pseudo sagt alles was kann der gf für das fehlverhalten des br mitarbeiters macht hier nicht den bock zum gärtner first solar ist bis dato fair zu seinen mitarbeitern gewesen nicht wie schlecker oder multis die in insolvenz gehen und vorher gelder bunkerten und die arbeiter ausbeuteten 80% der solarmodule stammen aus china und unsere gute bundesregierung und minster klopften sich auf die schulter und eröffneten solarparks mit diesen modulen und die bundesregierung fördert damit raubkopien die china einfach 1:1 kopierte und auf dem markt bringt unter diesen umständen hätte first solar ihre werke sofort kündigen können aber sie bleiben fair und trennen sich sozialverträglich von ihren mitarbeitern kümmern sich sogar um übernahmefirmen den geschäftsführung anzugreifen und zu diskreminieren gefährdet diese sozialverhandlungen und erst recht die zukunft von 1200 firs solanern also raffgier vorher kopf einschalten und alle seiten betrachten und ist mann unwissend lieber klappe halten

  • Hier sollte man gegen den Geschäftsführer persönlich vorgehen! Wo wohnt der? Dieser Parasit soll sich noch mal umschauen!

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