Fünf Millionen Kunden betroffen
Eon schraubt Strompreise hoch

Deutschlands größter Energiekonzern Eon will in weiten Teilen seines Versorgungsgebietes den Strompreis erhöhen. Betroffen sind nach Informationen des Handelsblatts die vier Regionalversorger EAM in Hessen, Avacon und E.Dis aus Norddeutschland sowie Eon Bayern.

HB DÜSSELDORF. Die vier Eon-Töchter versorgen insgesamt über fünf Millionen Kunden. In den kommenden Monaten wollten die Unternehmen ihre Tarife für Privatkunden um durchschnittlich sechs Prozent anheben, hieß es in Kreisen der für die Genehmigung zuständigen Landesbehörden. Die vier Versorger bestätigten, dass sie entsprechende Anträge gestellt haben. Wie hoch die Preiserhöhung ausfallen soll, wollten sie nicht mitteilen. Auch die Obergesellschaft Eon Energie AG lehnte eine Stellungnahme hierzu ab.

Da die Anträge erst in den letzten Tagen eingereicht worden sind, ist es unwahrscheinlich, dass die Unternehmen die Preiserhöhungen schon zum ersten Januar anpeilen können. Eon Bayern erklärte, man peile den ersten März an.

Im Gegensatz zu den Konkurrenten RWE und Vattenfall hatte Eon lange mit einer Erhöhung seiner Strompreise gezögert. Nachdem im September eine scharfe Debatte über die Strompreise entflammt war, hatte Eon-Chef Wulf Bernotat sogar versucht, seine Konkurrenten zu einem vorübergehenden Preismoratorium zu bewegen, war mit den Plänen aber gescheitert.

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