Fünftgrößtes ausländisches Pharmaunternehmen stärkt Position: Fresenius baut Joint Venture in China aus

Fünftgrößtes ausländisches Pharmaunternehmen stärkt Position
Fresenius baut Joint Venture in China aus

Das Bad Homburger Gesundheitsunternehmen Fresenius baut sein Geschäft mit Infusionslösungen in China aus.

HB FRANKFURT. Dazu werde die Tochtergesellschaft Fresenius Kabi ihren Anteil am chinesischen Joint Venture-Unternehmen Beijing Fresenius Kabi Pharmaceutical (BFP) auf 100 Prozent von bislang 65 Prozent erhöhen, teilte Fresenius am Mittwoch mit, ohne einen Preis zu nennen. Die restlichen Anteile der 1994 gegründeten Firma hielt bislang das Pharmaunternehmen Beijing Double Crane Pharmaceutical.

Das Joint Venture erwirtschaftete 2004 mit 330 Beschäftigten einen Umsatz von 37,4 Millionen Euro. Die Infusions- und Ernährungstherapie der Fresenius Kabi zählt mit dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care zu den zwei größten Unternehmensbereichen des Fresenius-Konzerns.

Fresenius Kabi ist nach Konzernangaben das fünftgrößte ausländische Pharmaunternehmen in China und wächst dort seit Jahren prozentual zweistellig. 2004 wurde in der Volksrepublik ein Umsatz von 97 Millionen Euro erwirtschaftet.

Neben BFP unterhält Fresenius Kabi seit 1999 mit der Sino Swed Pharmaceutical ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen in China. 2004 setzte es nach Konzernangaben mit 840 Beschäftigten 56 Millionen Euro um. Die Firma ist auf Infusionslösungen zur klinischen Ernährung spezialisiert. Fresenius Kabi hat in diesem Geschäft in China einen Marktanteil von 24 Prozent.

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