Für drei Autowerke in der Nähe von Neapel
Fiat will 1 251 neue Stellen schaffen

1 251 neue Arbeitsplätze will der italienische Autokonzern Fiat schaffen. An den dafür erforderlichen Investitionen von 1,25 Milliarden Euro werde sich die Regierung mit 151,8 Millionen Euro beteiligen, teilte das italienische Industrieministerium am Freitag mit.

HB MAILAND. Das Vorhaben sei Teil des Fiat-Sanierungsplans, teilte das italienische Industrieministerium am Freitag mit. An den Investitionen von 1,25 Milliarden Euro werde sich die Regierung mit 151,8 Millionen Euro beteiligen. Dies sei nach den EU-Regeln die Höchstgrenze für staatliche Hilfen im Automobilsektor, hieß es. Die Gelder würden in drei Autowerke in der Nähe der süditalienischen Stadt Neapel investiert.

Nach dem im vergangenen Jahr ausgearbeiteten Sanierungsplan würde der seit Jahren Verluste schreibende Fiat-Konzern bis einschließlich 2006 in neue Produkte insgesamt 9,1 Milliarden Euro investieren. Weitere 7,9 Milliarden Euro sollten für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden.

Das neue Fiat-Management will seinen Plan in der kommenden Woche mit den Gewerkschaften erörtern. Gewerkschaftsvertreter hatten bereits mit Streik gedroht, sollte man ihnen neue Unzumutbarkeiten präsentieren. Der neue Fiat-Chef Sergio Marchionne will die neuen Unternehmensziele Anlegern am Montag erläutern. Es wird damit gerechnet, dass Marchionne die Ertragsziele seines Amtsvorgängers zurückschrauben werde. Der alte Sanierungsplan sah vor, dass die Gewinnschwelle in der Gruppe in diesem Jahr und in der Autosparte 2005 erreicht wird. Der Kurs der Fiat-Aktie stieg um ein Prozent auf 6,36 Euro.

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