Für Gesamtjahr optimistisch
Umsatz- und Gewinnsteigerung bei Epcos

Der Münchener Hersteller von Elektronikkomponenten, Epcos, ist angesichts guter Nachfrage und stabiler Preise für den Rest des im September endenden Geschäftsjahres optimistisch.

HB MÜNCHEN. Im dritten Quartal 2003/04 konnte die im TecDax gelistete Gesellschaft wie vom Markt erwartet Umsatz und Ergebnis steigern. „Für das laufende vierte Quartal des Geschäftsjahres erwartet Epcos einen Umsatz und ein Ergebnis in etwa auf dem hohen Niveau des dritten Quartals“, erklärte Konzernchef Gerhard Pegam am Dienstag in München. Die Nachfrage bleibe gut und werde von insgesamt stabilen Preisen begleitet.

Beim Auftragseingang musste Epcos im Zeitraum April bis Juni mit 331 (Q2: 385) Mill. € allerdings einen deutlichen Rückgang hinnehmen, was das Unternehmen mit dem Beginn der Feriensaison begründete. Epcos, Nummer Zwei der Branche nach Murata aus Japan, fertigt rund 40 000 verschiedene so genannte passive Bauelemente wie Kondensatoren oder Filter. Diese kommen heute in praktisch jedem elektronischen Gerät zum Einsatz - beispielsweise Handys, Kühlschränken, TV-Geräten und auch Autos.

Vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbuchte Epcos einen Gewinn von 19 Mill. € nach 14,2 Mill. € im Vorquartal und traf damit fast exakt den Konsens von Reuters befragter Analysten. Allerdings war das operative Ergebnis von Sondereffekten geprägt. So seien zum einen acht Millionen Euro portugiesische Fördermittel für die Fertigung von Tantal-Kondensatoren enthalten. Andererseits hätten Sonderaufwendungen von fast sieben Millionen Euro unter anderem für Restrukturierung das Ergebnis belastet. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 14 (Q2: 10,9) Mill. €.

Beim Umsatz konnte der Konzern im Vergleich zum Vorquartal einen Anstieg um zwei Prozent auf 348 Mill. € verbuchen. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 352 Mill. € gerechnet. Zusammenfassend sprach Epcos von einer positiven Geschäftsentwicklung. Die im zweiten Quartal noch defizitäre Sparte Ferrite und Induktivitäten kam mit 1,8 (Q2: minus 0,7) Mill. € operativ in die schwarzen Zahlen. Das Segment Kondensatoren konnte den Verlust dank der Sondereffekte auf 0,7 (Q2: 3,7) Mill. € verringern.

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