Fukushima-Brennstoff
Areva will Japan helfen

Areva hat der japanischen Regierung angeboten, Brennstäbe aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima in La Hague aufzubereiten. Japan hat bis jetzt keine eigene Wiederaufarbeitungsanlage.
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TokioDer französische Atomkonzern Areva hat Japan angeboten, den genutzten Kernbrennstoff aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima in der Anlage im nordwestfranzösischen La Hague wiederaufzuarbeiten. Die Entscheidung über die Brennelemente in den Abklingbecken liege bei der japanischen Seite, er habe der Regierung in Tokio jedoch vorgeschlagen, dass Areva bei der Wiederaufbereitung „eine Rolle spielt“, sagte Areva-Chef Luc Oursel am Freitag bei einem Besuch in Tokio.

Gebrauchte Brennstäbe „aus Japan oder von anderswo“ wiederaufzuarbeiten, gehöre zu den Aufgaben der Anlage in La Hague.

Zwar wurde in Japan auch eine Wiederaufbereitungsanlage für Kernbrennstoffe errichtet, diese wurde aber bisher nicht in Betrieb genommen. Beim Baubeginn 1993 war eine Fertigstellung der Anlage Rokkasho im Jahr 2000 geplant, sie ist nun für diesen Oktober vorgesehen. Oursel sagte, Areva-Experten seien nach Rokkasho geschickt worden, um „die Einhaltung eines realistischen Zeitplans“ zu garantieren.

Meterhohe Tsunamiwellen hatten nach einem Erdbeben am 11. März 2011 Teile des Atomkraftwerks in Fukushima zerstört. Die Folge war der schwerste Atomunfall seit der Katastrophe von Tschernobyl 1986. In einer 20-Kilometer-Sperrzone rund um das Kraftwerk mussten zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. Die Aufräumarbeiten werden sich über Jahrzehnte hinziehen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fukushima-Brennstoff: Areva will Japan helfen"

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  • Das is echt der witz. Da soll der Atommmuell nach Frankreich geschifft werden nur damit er da ins meer geleitet wird. ( einfach mal (6-10) ARTE Albtraum Atommüll auf youtube suchen)

  • Ich würde Japan"s Bürgern dringend empfehlen Hilfe anzunehmen. Aber nicht von der Atomlobby. Ein Physiker hat mir erklärt was dort passiert, mich wundert immer wieder das niemand etwas sagt. Das sagte ich dem Physiker übrigens auch.

  • Die Aussage...Die Folge war der schwerste Atomunfall seit der Katastrophe von Tschernobyl 1986. In einer 20-Kilometer-Sperrzone rund um das Kraftwerk mussten zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. Die Aufräumarbeiten werden sich über Jahrzehnte hinziehen.

    ist suggestiv und sucht einen Zusammenhang zwischen den Aufräumarbeiten an den Reaktoren und der Evakuierungszone herzustellen.

    Analog des Reaktorunfalls in Harrisburg kann man mit dem Abbruch der Reaktoren sicherlich 20 - 30 Jahre warten. Gleichwohl gibt es auch Konzepte beispielsweise stillgelegte Kernkraftwerke sehr schnell abzubauen. Es ist dann eine Frage ob es günstiger ist die Kraftwerke jahrzehntelang zu bewachen und zu pflegen, oder ob man die höheren Kosten durch die noch stärkere Radioaktivität - Schutz der MA, eine grössere Menge radioaktiv kontaminierter Bauteile - akzeptiert.

    Die Radioaktivität in der Evakuierungszone von Fukushima ist in grossen Teilen vergleichbar mit dem Südschwarzwald. Sachlich spricht nichts dagegen den grössten Teil dieser Zone unverzüglich wieder zu besiedeln.

    Die geringe Anzahl von Unfällen mit sehr überschaubaren Folgen spricht für die Kernenergie.

    Vandale

    Aussage...

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