Fukushima-Katastrophe
Japans Regierung tauscht Tepco-Manager aus

Ein Jahr nach der Havarie in Fukushima müssen die Manager des Betreiberunternehmens Tepco gehen. Ihr Ausscheiden ist Bedingung für die Zahlung öffentlicher Gelder und soll die Untersuchung der Katastrophe erleichtern.
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TokioDie japanische Regierung will einem Zeitungsbericht zufolge beim Fukushima-Betreiber Tepco das komplette Direktorium auswechseln. Die Regierung habe beschlossen, dass alle 17 Mitglieder gehen müssten, um die Verantwortlichkeiten im Management nach der Fukushima-Katastrophe genau klären zu können, berichtete die Zeitung „Mainichi“ am Samstag ohne Angabe von Quellen.

Der Wechsel sei auch Bedingung für die 13 Milliarden Dollar an öffentlichen Hilfsgeldern für Tepco, hieß es in dem Bericht. Zudem wolle die Regierung die Zahl der Mitglieder im neuen Direktorium halbieren. Die Veränderungen sollen Thema einer Tepco-Aktionärsversammlung im Juni sein.

Die Atomkatastrophe im Tepco-Kraftwerk Fukushima vor knapp einem Jahr hat dem Konzern hart zugesetzt. Tepco liefert fast 45 Millionen Menschen den Strom. Durch die Annahme der Milliarden-Hilfen wäre der Unglücksbetreiber de facto verstaatlicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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