Industrie

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Fukushima: Tepco repariert trotz Protest vier Reaktoren

Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco lässt vier Reaktoren eines beschädigten Atomkraftwerks in der Tsunami-Region nahe Fukushima reparieren. Die Anwohner protestieren, weil sie Angst um ihre Sicherheit haben.

Tepco will vier Reaktoren eines AKWs in der Unglücksregion nahe Fukushima reparieren lassen. Quelle: AFP
Tepco will vier Reaktoren eines AKWs in der Unglücksregion nahe Fukushima reparieren lassen. Quelle: AFP

TokioTrotz Protesten von Anwohnern lässt der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco vier Reaktoren eines beschädigten Atomkraftwerks in der Tsunami-Region reparieren. Bewohner der Region fordern die Verschrottung der Anlage Fukushima Daini, ebenso wie die der von einer Kernschmelze betroffenen in Fukushima Daiichi.

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Das Kraftwerk Daini wurde im März 2011 von einem kleineren Tsunami getroffen und weniger stark beschädigt, Anwohner befürchten aber, dass es unsicher ist.

Nach Angaben von Tepco sollen die vier Reaktoren in Daichi stillgelegt werden. Über das Schicksal der Anlage in Daini sei noch nicht entschieden, erklärte Tepco-Präsident Naomi Hirose am Mittwoch.

  • 04.07.2012, 16:30 Uhrvandale

    Das zum Artikel zugehörige Photo zeigt einen Menschen mit Schutzanzug und Schutzmaske. Ich nehme an, dass entweder der Journalist an dämonische Atomstrahlen glaubt, und/oder er zumindest derartige ökologische Phantasien bei den Lesern zu erzeugen beabsichtigt.

    Rückblende: Während der Reaktorunfälle kam es am 14.03 vergangenen Jahres zur grössten Freisetzung radioaktiver Stoffe aus den verunfallten Reaktoren. Der Peak der Radioaktivitätswerte (Gammastrahlen Luft) lag bei 10mSv/h (Tor Kraftwerksgelände). Das ist ein Wert der bei längerem Aufenthalt zu Gesundheitsgefahren führen kann. Allerdings war das ein Peak der nur Sekunden anhielt. Auch während der Reaktorunfälle lagen die gemessenen Gammastrahlenwerte im Bereich einiger zig, bis einiger hundert ySv/h. Mittlerweile sind diese Werte durch den Zerfall des J131 und das Auswaschen des Cs137 durch den Regen sehr zurückgegangen.

    Die Arbeiter hatten während der Unfalltage gem. diverser Quellen zumeist keine Schutzmasken getragen. Die Schutzmaske hätte während der Unfalltage einen gewissen Sinn gemacht um ein Einatmen von J131 zu vermeiden gleichwohl kein Arbeiter eine akut gesundheitsgefährdende Dosis erhielt.

    Ich vermute, dass dies Foto seinerzeit entstanden ist, oder nachgestellt ist. Aktuell ist die Gefahr aufgrund der Hitze mit einer Schutzmaske zu kollabieren unendlich viel grösser als die einer radioaktiven Kontamination.

    Vandale

  • 04.07.2012, 15:33 Uhrvandale

    Es stellt sich die Frage wer protestiert. Sind es wirklich Anwohner, oder analog Deutschlands aus dem ganzen Land angereiste Chaoten.

    In Japan gab es in den 70ern beim Bau des neuen Flughafens ähnliche, gewaltsame Proteste wie bei der Startbahn West in Frankfurt.

    Vandale

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