Fusion mit VW: Porsche-Chef sieht größere Einspareffekte

Fusion mit VW
Porsche-Chef sieht größere Einspareffekte

700 Millionen Euro – so viel sollte die Fusion von Porsche und VW an Synergien bringen, jährlich. Doch offenbar läuft es besser. Es täten sich Dinge, mit denen man nicht kalkuliert hätte, sagt Porsche-Chef Müller.
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DetroitNach dem endgültigen Zusammengehen mit Volkswagen hält Porsche-Chef Matthias Müller spürbar höhere Einspareffekte für wahrscheinlich als zunächst angepeilt. „Mittlerweile tun sich da ja Dinge auf, mit denen man seinerzeit gar nicht kalkuliert hat. Also das ist eine sehr positive Angelegenheit“, sagte Müller am Montag auf der US-Automesse Detroit der Nachrichtenagentur dpa. Die Porsche AG war im vergangenen Sommer nach langen Querelen komplett unter das Dach von VW geschlüpft. Beide Partner hatten die jährlichen Chancen für Synergien bisher auf etwa 700 Millionen Euro beziffert.

„Heute muss man sagen, dass diese 700 Millionen vielleicht eher sogar konservativ waren. Ich glaube, das könnte sogar bis zu einer Milliarde werden“, sagte der Porsche-Manager. Welche genaue Summe am Ende dann herauskomme, müsse sich zeigen. Entscheidend sei, dass die Partner ihren gemeinsamen Betrieb von Entwicklung, Einkauf und Produktion komplett aufeinander abstimmten. „Den haben wir ja noch nicht ganz, der entwickelt sich ja noch.“

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  • Die Einspareffekte sind bekannt. Der Cayenne ist eigentlich ein VW Touareg und der neue Macan ist ein Audi Q5. Einfach nur ein anderes Blechkleid und ein doppelt so großes Preisschild und fertig ist der VW-Audi-Porsche. Beim kleinen Bruder vom Cayenne sollen sogar alle Motoren von Audi kommen. Meint ihr Porsche-Bosse, dass das lange gut geht? Also wer jetzt noch etwas Exclusives haben möchte, der muss sich wohl oder übel von Porsche verabschieden.

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