Fusion würde viertgrößten Tabakkonzern weltweit schaffen
Spekulation um Tabak-Fusion von Altadis und Imperial

Ein möglicher Zusammenschluss des französisch-spanischen Tabakherstellers Altadis mit dem britischen Konkurrenten Imperial Tobacco haben die Aktienkurse von Altadis in die Höhe schnellen lassen. Eine Fusion soll die Position gegenüber Philip Morris stärken.

HB PARIS. Spekulationen um eine Fusion von Altadis mit dem britischen Konkurrenten Imperial Tobacco haben am Dienstag den Aktienkurs des französisch-spanischen Tabakherstellers nach oben getrieben. Die Aktie notierte zwischenzeitlich mit 32,35 Euro um 2,31 Prozent höher als am Vorabend. Bereits am Montag hatte Altadis rund einen Euro zugelegt.

Die spanische Zeitung „Expansion“ berichtete in ihrer Dienstagausgabe, Altadis und Imperial Tobacco prüften eine Fusion, um ihre Position gegen den Konkurrenten Philip Morris zu stärken. Der Zusammenschluss würde den viertgrößten Tabakkonzern der Welt mit 42  200 Mitarbeitern und 7,7 Milliarden Euro Umsatz schaffen.

Altadis war 1999 aus dem Zusammenschluss der einstigen Tabak- Staatsmonopole Tabacalera (Spanien) und Seita (Frankreich) entstanden. Der Konzern hat vor vier Jahren das einstige kubanische Monopol Corporacion de Habanos gekauft und ist Weltmarktführer im Zigarrenbereich (Cohiba, Romeo y Julietta, Montecristo, Partagas). Auf dem Zigarettenmarkt ist Altadis in Westeuropa die Nummer drei mit Marken wie Gauloises, Royale und Gitanes. Außerdem ist das Unternehmen stark im Vertrieb in Südeuropa.

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