Fusionsauflagen erfüllt
Eon gibt SWB-Beteiligung ab

Um eine weitere Auflage im Zuge der Übernahme von Ruhrgas zu erfüllen hat Deutschlands größter Energiekonzern Eon seine Beteiligung an dem Energieversorger SWB AG verkauft.

HB FRANKFURT. Der 32,36-prozentige Anteil an dem Bremer Unternehmen gehe mit einem Kaufpreis von 305 Mill. € an die Oldenburger EWE AG, teilte Eon am Dienstag mit. Daraus erziele Eon einen Buchgewinn von rund 100 Mill. €. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte an seine Sondererlaubnis für die Fusion von Eon und Ruhrgas Veräußerungsauflagen geknüpft. Im Zuge dessen hatte sich Eon bereits im Sommer von seiner Bayerngas-Beteiligung getrennt, die an fünf Stadtwerke in Süddeutschland ging. Das Tochterunternehmen Gelsenwasser wurde an ein Stadtwerke-Konsortium verkauft.

Eon-Chef Wulf Bernotat kündigte am Montag bei der Vorlage der Neun-Monatszahlen die Abgabe des rund 40-prozentigen Anteils am ostdeutschen Gasunternehmen VNG noch für dieses Jahr an. „Wir erwarten immer noch, die Transaktion bis zum Ende dieses Jahrs abzuschließen“, sagte er. Auch dieser Verkauf gehört zur Minister-Auflage.

Eon konnte von Januar bis September das Betriebsergebnis um elf Prozent auf 3,4 Mrd. € steigern, der Umsatz kletterte um 33 % auf 33,3 Mrd. €. Die seit Anfang Februar in die Konzernrechnung einbezogene Essener Ruhrgas habe hierzu 875 Mill. € beigetragen. Das deutsche Stromgeschäft verzeichnete angesichts hoher Sonderbelastungen dagegen einen Gewinnrückgang. Die Eon-Aktie gewann in einem freundlichen Gesamtmarkt am Vormittag rund 1,6 % auf 45,79 € hinzu.

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