Gabelstaplerhersteller
Jungheinrich strotzt vor Optimismus

Im ersten Quartal hat Jungheinrich einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet, nun schließt der Gabelstaplerhersteller eine weitere Prognoseanhebung nicht aus. Dabei setzt der Konzern auf ambitionierte Jahresziele.
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FrankfurtDie Geschäfte des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich laufen rund. „Die ersten fünf Monate 2014 sind für uns sehr gut gelaufen“, sagte Jungheinrich-Chef Hans-Georg Frey der „Börsen-Zeitung“ (Dienstagausgabe) in einem Interview. „Dass wir die Prognose bei weiterhin gutem Geschäftsverlauf in den nächsten Monaten noch einmal anheben werden, will ich nicht ausschließen.“

Nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal hatte sich Jungheinrich Anfang Mai höhere Ziele gesetzt. Der Konzern rechnet 2014 nun mit einem Umsatz zwischen 2,4 und 2,5 Milliarden Euro und einem Betriebsgewinn zwischen 175 und 185 Millionen Euro. „Um die Größe, die wir auf Dauer für ausreichend halten, zu erreichen, müssen wir schneller wachsen.“ Mittelfristig wolle Jungheinrich einen Umsatz von drei Milliarden Euro erreichen, sagte Frey, der sich nicht auf ein bestimmtes Jahr festlegen wollte. „Wir haben intern ehrgeizige Ziele, über die wir aber nicht öffentlich sprechen“, sagte der Jungheinrich-Chef.

Dabei schließt der Kion-Konkurrent größere Zukäufe aus. „Wir gehören nicht zu den Unternehmen, die einen Wettbewerber übernehmen“, sagte Frey. Vorstellbar seien allenfalls kleinere Akquisitionen, um Technologien abzurunden.

Die Ukraine-Krise belaste Jungheinrich bislang kaum. „Unser Umsatzvolumen in der Ukraine ist mit 10 Millionen Euro gering“, sagte Frey. „Bislang gehe ich davon aus, dass die Risiken überschaubar bleiben.“ In Russland spüre Jungheinrich zwar im Geschäft mit Neufahrzeugen einen deutlichen Rückgang, doch dank des Vermietgeschäfts und des Kundendiensts sei die Position insgesamt sehr stabil.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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