Gabelstaplerhersteller optimistisch
Jungheinrich stabilisiert 2003 Umsatz und Gewinn

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat trotz Konjunkturflaute 2003 seinen Umsatz stabilisiert und beim Gewinn zugelegt. Im ersten Quartal 2004 wurde jedoch ein Umsatzrückgang verzeichnet. Trotz der unsicheren Konjunktur blickt Jungheinrich aber optimistisch in das laufende Jahr.

HB HAMBURG. „Wir halten einen leichten Anstieg des Marktvolumens für unsere Branche in Europa für möglich“, sagte Vorstandschef Cletus von Pichler auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag in Hamburg. Daraus ließen sich für den Konzern steigende Auftragseingänge mit positiven Effekten für die Geschäfts- und Ertragsentwicklung erwarten.

Von Januar bis März erhöhte sich der Auftragseingang um zwei Prozent auf rund 376 Mill. €, doch sank gleichzeitig der Umsatz um drei Prozent auf 347 Mill. €. Das Unternehmen begründete den Umsatzrückgang damit, dass man wegen des Preisdrucks in der Branche bewusst auf Aufträge mit niedrigen Margen verzichtet habe, um die Ertragsqualität zu halten. „Uns kommt es nicht auf Umsatz um jeden Preis an, sondern auf den Ertrag“, sagte ein Unternehmenssprecher. Eine konkrete Gewinnprognose für das laufende Jahr machte Jungheinrich nicht.

Im vergangenen Jahr hatte das im Kleinwertesegment SDax notierte Unternehmen sein Betriebsergebnis bei stagnierendem Umsatz um fünf Prozent auf 78 Mill. € gesteigert. Dabei erhöhte sich die Kapitalrendite (ROCE) auf 22,5 % von 21,3 %, die Umsatzrendite verbesserte sich auf 5,3 % von 5,0 % im Vorjahr. Der Reingewinn verringerte sich wegen Belastungen durch die Schließung eines Werkes in Frankreich auf 21 Mill. € von 54 Mill. im Vorjahr. Dennoch sollen die Aktionäre eine zum Vorjahr stabile Dividende von 0,39 € je Stammaktie und 0,45 € je Vorzugsaktie erhalten.

Die Schließung des defizitären Werks in Frankreich hatte Jungheinrich bereits vor längerem angekündigt. Die dort bislang produzierten Handgabelhubwagen würden künftig von dem chinesischen Unternehmen Ningbo Ruyi Joint Stock bezogen, teilte Jungheinrich mit. Von der Schließung des Standortes im französischen Argentan sind 375 Stellen betroffen.

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