Gabelstaplerkonzern
Deutz-Chef Riske soll Kion führen

Der scheidende Chef des Maschinenbauunternehmens Deutz, Gordon Riske, soll künftig die Führung beim Gabelstaplerkonzern Kion übernehmen.

HB WIESBADEN. Wie der Konzern am Mittwoch in Wiesbaden berichtete, wird Riske am 1. Oktober in die Geschäftsführung von Kion eintreten und mittelfristig Vorstandschef Hubertus Krossa ablösen. Zugleich legte Kion glänzende Zahlen für das erste Halbjahr 2007 vor.

So kletterte der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9,8 Prozent auf 2,12 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (Ebita) stieg sogar um 27 Prozent auf 146,7 Millionen Euro. Die Auftragsbücher seien voll und die Fabriken der drei Kion-Marken Linde, OM und Still arbeiteten unter Vollauslastung, sagte Krossa: „Wir wollen in diesem Jahr unseren Umsatz um mindestens zehn Prozent steigern und beim Ergebnis ein deutlich zweistelliges Ergebnis erreichen.“

Nach Angaben des Kion-Chefs ist der Weltmarkt für Gabelstapler und Fördertechnik im ersten Halbjahr 2007 um knapp elf Prozent gewachsen. Dagegen sei bei Kion der Auftragsbestand um 22 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro geklettert. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 5,2 Prozent auf 20 453. Den deutliche Anstieg der Profitabilität wertete Krossa als Beleg dafür, dass Kion dem Ziel eines Börsengangs näher gekommen ist. Weitere Verbesserungen sollen nun vor allem in den Bereichen Einkauf, Ersatzteile, Service und Fertigung erzielt werden.

Kion ist 2006 als Ausgründung aus dem Linde-Konzern entstanden. Seit Ende letzten Jahres gehört der zweitgrößte Gabelstaplerhersteller der Welt den Private-Equity-Gesellschaften KKR und Goldman Sachs. Die beiden Eignerfirmen wollen Kion mittelfristig an die Börse bringen.

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